Kleiderschrank-Chaos beseitigen – leicht gemacht!

Kleiderschrank
Es ist wohl das bekannteste weibliche Phänomen: der ‚leere‘ Kleiderschrank.
Du guckst in den Kleiderschrank und findest mal wieder nichts zum Anziehen, obwohl er randvoll ist und fast aus allen Nähten platzt? Damit bist du nicht alleine, denn auch bei mir und vielen, vielen anderen Frauen ist es ein immer wiederkehrendes Rätsel…
Aber gerade jetzt im Herbst ist es die beste Zeit, um mal wieder ordentlich auszumisten und deinen Kleiderschrank richtig gut zu organisieren! Vielleicht findest du sogar längst vergessene Lieblingsstücke wieder. Außerdem helfen dir kleine Tricks dabei, den Überblick zu behalten, damit du nicht immer erst alles umgraben musst, wenn du zum Beispiel genau diesen einen roten Pulli anziehen willst.

Schritt Nummer eins ist zunächst, dir einen gesamten Überblick über alles was im Chaos verborgen ist, zu schaffen. Also erstmal komplett ausräumen und alles sichten.

Der zweite Schritt zum ordentlichen Schrank ist ganz klar das Aussortieren. Wenn du willst, kannst du natürlich deine beste Freundin fragen, ob sie dir dabei hilft. Der Vorteil daran ist, dass es zu zweit doppelt so schnell geht, weil sie dir unverblümt sagen kann, was blöd aussieht und von was du dich unbedingt trennen solltest. Das Kleiderschrank-Desaster entsteht nämlich oft dadurch, dass wir Frauen eine emotionale Bindung zu unseren Klamotten haben, die wir zwar selten oder nie anziehen, aber mit denen wir besondere Ereignisse verbinden. Oft waren sie auch so teuer, dass wir es einfach nicht übers Herz bringen und die Hoffnung haben, dass sie irgendwann mal wieder im Trend sind. Wenn du dich wirklich überhaupt nicht trennen kannst, dann packe sie in eine Kiste, wo sie nicht verstauben.
Grundsätzlich kann aber getrost entsorgt oder zum Flohmarkt gebracht werden, was länger als 2 Jahre nicht mehr getragen worden ist.

Der dritte und wichtigste Schritt ist das Einräumen. Aber nicht einfach alles wieder reinschmeißen, sondern ordentlich, bitte!
Sortiere deine Kleidung als erstes nach Art: also Pullis, T-Shirts, Blusen, Jeans & Co. und anschließend dann nach Farben (so findest du deinen roten Pulli viel schneller, als im Gewusel von Farben 😉 ).

Du kannst deinen Schrank auch mit kleinen Tricks versuchen besser zu organisieren und aus ihm ein wahres Platzwunder machen:

1. Oft getragenes kommt ins Sichtfeld
Räume deinen Kleiderschrank so ein, dass Lieblingsstücke und oft getragene Klamotten auf den ersten Blick sichtbar und schnell zugänglich sind. So verhinderst du, dass beim Herauskramen wieder eine Unordnung entsteht.

  1. Freiraum lassen UND Platz sparen?
    Wenn du deine Sachen lieber auf Kleiderbügel hängst, solltest du etwas Freiraum zwischen ihnen lassen und nicht alles quetschen. Du kannst sonst schnell in schlechte Laune geraten, wenn du anstatt ein Kleid, jedes Mal zwei oder drei herausholst, weil sie zusammenhängen. Um zusätzlichen Platz zu schaffen kannst du Dosenlaschen benutzen die du an die Kleiderbügel hängst, wo du wiederum einen anderen Bügel dranhängen und dich nach unten arbeiten kannst.
    Auch die Regale sollten nicht zu vollgestopft sein, damit die schöne Ordnung nicht ins Wanken gerät, wenn du ein Kleidungsstück von ganz unten haben willst.3. Ordnung in Schubladen
    Das ewige Wühlen in deiner Wäscheschublade nervt dich jedes Mal? Dann beseitige das Chaos. Schneide zum Beispiel Schuhkartons zurecht, dass einzelne Fächer entstehen. Doppelseitiges Klebeband hilft prima dabei, dass alles da bleibt wo es sein soll. Jetzt nur noch farblich oder nach Anlass die Unterwäsche sortieren und fertig ist der Organizer!4. Schals raffiniert unterbringen
    Eine weitere super Idee ist es, deine Schals mit Duschvorhangringen oder Wäscheklammern an einen Kleiderbügel zu befestigen. Das schafft zusätzlichen Platz, ihr habt alle Farben und Muster eurer Halswärmer im Überblick und müsst nicht wild herumkramen.

 

Auch wenn wir Frauen unumstrittene Sammlerinnen sind, ist es unglaublich wie viel Kleidung wir uns im Laufe des Lebens anschaffen und bei uns horten. Ab und zu sollten wir uns dann aber doch dazu überwinden den Kleiderschrank einmal auf den Kopf zu stellen. Am Ende sind wir froh drüber und der beste Grund ist: Platz für Neues!

 

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